Höhepunkte
2025
Frauenklinik Züri Ost

Die Spitäler Männedorf und Uster bündeln ihre Kräfte in der Frauenheilkunde: Ab 1. April 2025 arbeiten Gynäkologie und Geburtshilfe beider Häuser als Frauenklinik Züri Ost unter gemeinsamer ärztlicher Leitung. PD Dr. med. Ralf Joukhadar führt, Stellvertretungen sind Dr. med. Johann Anderl (Männedorf) und Dr. med. Michael Schneider (Uster). Für Patientinnen bedeutet das: kurze Wege an zwei Standorten, abgestimmte Abläufe, schneller Zugang zu Spezialisierungen und durchgängige Betreuung von der Abklärung bis zur Geburt.
Erste Gedenkfeier am Spital Uster

Am ersten Freitag im März 2025 kamen im Spital Uster erstmals 75 Angehörige verstorbener Patientinnen und Patienten zu einer Gedenkfeier zusammen. In einer schlichten Zeremonie aus Wort und Musik entstand ein geschützter Raum für Trauer, Erinnerung und Trost. Viele Rückmeldungen zeigten, wie gut es tat, das Spital begleitet und in Ruhe wieder zu betreten – als Gemeinschaft von Menschen, die Ähnliches erlebt haben.
Zertifizierung für die Palliative Care
Das Spital Uster trägt neu das Label «Qualität in Palliative Care». Die Palliativabteilung wurde mit einer Gesamtbewertung von 93 % zertifiziert. Besonders überzeugt haben die Bereiche Versorgung, Teamarbeit und Qualitätssicherung. Die Zertifizierung bestätigt das tägliche Engagement des Teams und setzt zugleich einen starken Impuls, die hohen Standards konsequent weiterzuentwickeln.
Neues Geburtshilfe-Video

Ein neues Imagevideo zeigt, wie wir Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett im Spital Uster begleiten: klar, nahbar und auf den Punkt. Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachfrauen arbeiten Hand in Hand und sind rund um die Uhr da. Das Video gibt Einblicke in unsere Abläufe, unsere Haltung und das Gefühl von Sicherheit, das wir werdenden Eltern mitgeben möchten.
Partner von smarter medicine

Das Spital Uster ist neu offizieller Partner von smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland. Damit bekennt sich das Spital zu einer Medizin mit Augenmass: Diagnostik und Therapien werden bewusst eingesetzt, um Über- und Fehlversorgung zu vermeiden. Im Alltag heisst das: evidenzbasierte Empfehlungen stärker verankern, das Bewusstsein in den Teams schärfen und Entscheidungen noch konsequenter am Nutzen ausrichten.
Neue Wege in der Geburtshilfe

Das Spital Uster, das Geburtshaus Zürcher Oberland und Geburt 3000 unterzeichnen eine Absichtserklärung für eine strategische Allianz in der Geburtshilfe. Ziel ist es, Spitalnähe mit hebammengeleiteter Geburt zu vereinen. Ab 2027 entsteht ein Geburtspavillon auf dem Gelände des Spitals Uster, der von einem autonomen Hebammenteam geführt wird. Dieses innovative Modell fördert eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen klinischer und ausserklinischer Geburtshilfe und bietet den werdenden Eltern mehr Wahlfreiheit bei gleichzeitig hoher Sicherheit.
Aurora Award 2025

Dr. med. Siamak Sharafi, ärztlicher Leiter des Wundbehandlungszentrums am Spital Uster, gewinnt den Aurora Case Award 2025. Aus 173 eingereichten Fällen weltweit schafft es ein Fall aus Uster unter die Besten: eine innovative Behandlung mit Fischhaut-Transplantat. In Reykjavík hebt die internationale Jury das breite Anwendungsspektrum und die modernen Behandlungsansätze hervor.
42+4 auch in der Inneren Medizin

Was in der Chirurgie bereits läuft, gilt nun auch in der Inneren Medizin: Seit 1. Juli 2025 arbeitet das Team der Assistenzärztinnen und -ärzte nach dem 42+4-Modell. Schlanke Tagesstrukturen, klare Übergaben und störungsfreie Zeitfenster für Administration entlasten den Alltag. So lässt sich Weiterbildung besser verankern und die ärztliche Rolle stärken – bei gleichbleibend hoher Versorgungsqualität.
Integrierte Versorgung mit kurzen Wegen

Heime Uster und Spital Uster bauen die integrierte Versorgung aus: Ab 1. Januar 2026 übernimmt die Akutgeriatrie des Spitals die ärztliche Betreuung am Standort Im Grund sowie in den geschützten Abteilungen. Die räumliche Nähe ermöglicht kurze Wege, schnelle Abstimmung und klarere Abläufe. Das Modell umfasst regelmässige Sprechstunden vor Ort, Notfalldienst und die Funktion der Heimärztin oder des Heimarztes. Die freie Arztwahl bleibt bestehen.
Neues Patientenportal

Im Spital Uster steht neu ein Patientenportal zur Verfügung. Es bündelt wichtige Informationen rund um den Aufenthalt sicher und übersichtlich: Online-Check-in von zuhause, Einsicht in Befunde, Laborwerte und Radiologiebilder, Termine online buchen oder anpassen sowie eine persönliche Timeline mit relevanten Hinweisen. Der Zugang erfolgt per QR-Code und Zugangscode plus Zwei-Faktor-Authentifizierung. Eine App ist nicht nötig, das Portal läuft direkt im Browser.
Spital Uster ohne Auflagen
Der Regierungsrat erteilt dem Spital Uster am 27. August 2025 sämtliche Leistungsaufträge ohne Einschränkungen. In der Spitalplanung 2023 sind sie noch an den Nachweis von Kosteneffizienz und finanzieller Stabilität bis Ende Mai 2025 geknüpft. Der Entscheid bestätigt: Das Spital Uster steht aus eigener Kraft solide da, bereit für 2026 und darüber hinaus.
Erster Spital Uster Tag

Bei strahlender Sonne wird der erste Spital Uster Tag zum Treffpunkt für Neugierige und Interessierte. Auf dem Rundgang gibt es Einblicke von der Palliative Care bis zum Operationssaal, wo man am da Vinci-Roboter selbst die Steuerarme bedienen darf. Draussen ziehen Kinderzelt, Rollstuhlparcours, Tombola und Foodmeile die Familien an. Eine Rega-Landung im Hof setzt das Highlight.
Sonata bei Myomen

Ende September setzt die Frauenklinik Züri Ost in Uster erstmals die Sonata-Methode ein. Myome werden per Radiofrequenz gezielt erhitzt und verkleinert, ohne Hautschnitt und mit Erhalt der Gebärmutter. Kurze Narkose, rasche Rückkehr in den Alltag. Geleitet wird das Verfahren von Dr. med. Michael Schneider, Stv. Chefarzt und Standortleiter Frauenklinik Züri Ost, Spital Uster.
Neues Symposium der Geriatrie

Im Jahr 2025 lanciert das Spital Uster zusätzlich zu den etablierten Symposien der Chirurgie, der Inneren Medizin und der Frauenklinik sowie zur Fortbildung des Wundbehandlungszentrums erstmals das Symposium der Geriatrie, das sich – wie die übrigen Fachveranstaltungen – grosser Beliebtheit erfreut. Die Formate greifen aktuelle medizinische Herausforderungen auf und bieten Raum für Austausch, Wissen und Weiterentwicklung in der modernen Patientenversorgung.
Kooperation mit IMWIL

Ab Mitte November 2025 baut das Spital Uster die Zusammenarbeit mit dem IMWIL Alters- und Spitexzentrum aus. Die 37 Bewohnenden der weglaufgeschützten Pflegestation werden neu durch das Team der Akutgeriatrie des Spitals Uster betreut. Damit werden Abläufe enger abgestimmt und die geriatrische Expertise direkt vor Ort stärker eingebunden.
Gesundheitsforen 2025

Mit dem Gesundheitsforum zur Infektionsabwehr endet eine Reihe gut besuchter Publikumsveranstaltungen. Zuvor standen Krebsvorsorge und Altersmedizin im Fokus. Insgesamt erreichen die drei Foren rund 400 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer und schaffen Raum für verständliche Information, Austausch und Fragen aus dem Alltag.
VELYS in der Kniechirurgie

Das Spital Uster setzt in der Kniechirurgie neu auf den VELYS-Operationsroboter von DePuy Synthes und ist damit das erste öffentliche Spital im Kanton Zürich, das diese Technik unabhängig vom Versicherungsstatus anbietet. VELYS erfasst ohne vorgängige CT-Untersuchung exakte Daten zur Beinachse, Beweglichkeit und Bandspannung im Knie und unterstützt die präzise Implantation von Knieprothesen. Dadurch wird der Eingriff noch präziser und gewebeschonender.
Weiterbildung top bewertet
Die SIWF-Umfrage 2025 zeigt, dass die ärztliche Weiterbildung am Spital Uster sehr gut bewertet wird. Die Weiterbildungsstätten Allgemeine Innere Medizin (Kategorie A) und Chirurgie (Kategorie B3) liegen in allen acht Dimensionen über den Werten vergleichbarer Häuser. Die Teilnahmequote beträgt 73 Prozent. Jährlich absolvieren rund 70 Assistenz- und Unterassistenzärztinnen und -ärzte einen Teil ihrer Weiterbildung am Spital Uster.